winter/dada

.

freigeschaufelt in versen, mit verve das eigene frieren
gebannt. vehemenz vernarrt, radschlagen ins freie,

in die umherlaufenden flocken. flüchtigkeit der
weissen verliese, die narrenbalance zwischen flüssig

und feucht, händen, achselhöhlen.
zucken mit den flügeln geliehener engel, stehen

gelassene schlitten in den gassen. angeleuchtete
girlanden in deinem gedächtnis.

ich erbe die präsidentschaft der nacht. monarchin
mond. lebenslang legendär schweigen, göttliches

stürzen und wiederauferstehen. die schneekatze
mit dem zerfetzten zeugnis.

oh, mondlicht über flandern  (1885).

.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter automatisches schreiben, Lyrik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s